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Bau-Trends: Heute Ausbau, morgen Erneuerung

Empfehlungen für Unternehmen und Arbeitnehmer der Baubranche

In der Schweiz ist zunehmend eine effiziente, ästhetische und energiesparende Bauweise gefragt. Das verlangt nach spezialisierten Fachkräften. Wie sollen Arbeitnehmer und Unternehmen den Trends begegnen? 

Die Baubranche wandelt sich und mit ihr die Schwerpunkte in der Suche nach Fachkräften. Zurzeit befindet sich die Schweiz in einer Phase des Ausbaus. Wir wollen mehr Wohn- und Arbeitsfläche, auch die Infrastruktur wird ausgebaut. Zentrale Themen sind dabei Nachhaltigkeit, minimaler Energieverbrauch und der Übergang zu einer umweltschonenden Lebensweise. Deshalb sind Hoch- und Tiefbauer stark gesucht.

Wegen der engen Platzverhältnisse in der Schweiz wird sich der Fokus jedoch in nächster Zukunft verschieben. Wenn Baufläche zur Mangelware wird, muss der vorhandene Platz wirtschaftlicher und intelligenter genutzt werden. Statt neue Häuser zu bauen, wird man auf die Sanierung und Erneuerung bestehender Gebäude setzen. Der Einbau energiesparender, top-effizienter Systeme im Bereich Heizung-Lüftung-Kühlung sowie solide Fassaden sind gefordert. Zudem werden Häuser aufgestockt, um die vorhandene Fläche besser auszunutzen. Gefragt sind dann Spezialisten die effizient, ästhetisch und energiesparend bauen.

Wie können Unternehmen auf die Trends reagieren?

Um am Markt zu bestehen, sollten sich Bauunternehmungen vermehrt zertifizieren lassen und auf Nachhaltigkeitslabels setzen. Damit punkten sie bei ihren Kunden und werden zum attraktiveren Arbeitgeber für Spezialisten. Das erleichtert die Rekrutierung bedeutend.

Wenn sie die gesuchten Spezialisten in der Schweiz nicht finden, haben Unternehmen natürlich die Möglichkeit, auf ausländische Kandidaten auszuweichen. Mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative der SVP entwickelt sich die Schweiz jedoch politisch nicht gerade förderlich für zugewanderte Arbeitskräfte. Hinzu kommen mögliche Schwierigkeiten wie mangelnde Kenntnisse hiesiger Normen (z.B. SIA) oder Sprachbarrieren. Dabei kann sogar Deutsch-Schweizerdeutsch eine Konversation erschweren. Diese Hindernisse sind natürlich überwindbar, müssen aber unbedingt frühzeitig erkannt und eingeplant werden.

Was bedeutet die Entwicklung für Arbeitnehmer?

Arbeitnehmer in der Baubranche sind klassischerweise eher Gewohnheitstiere. Sie schätzen Konstanz und Stabilität. Um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern, sollten sie flexibler und offener gegenüber Neuem werden. Damit tragen sie ihren Teil zur Lösung des Fachkräftemangels bei. Das heisst:

-          Neues ausprobieren

-          Trends national und international verfolgen

-          Ausbildung ernst nehmen und sich ein Leben lang kontinuierlich weiterbilden

Die besten Chancen hat, wer an die Zukunft denkt und die Entwicklungen wahrnimmt. Das gilt gleichermassen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

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Categorised in: Allgemein, Schweiz

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