It's all about people.

Die Digitalisierung rückt den Menschen wieder ins Zentrum!

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Am 3. September konnte Mercuri Urval zahlreiche geladene Gäste im Business Club Hamburg zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion mit Dr. Reinhard K. Sprenger (im Bild links zusammen mit Mercuri Urval Executive Vice President Andreas Frische (re.) und Consultant Till Platz) begrüßen. Der Erfolgsautor hat sich in zahlreichen Büchern mit dem Thema Führung in Deutschland beschäftigt und ging in seinem Vortrag auf die Frage ein, was Führung tun muss, um Digitalisierung im Unternehmen zu ermöglichen. Seine Kernthese: Paradoxer Weise ist es gerade die Digitalisierung, die die Reintegration des Menschen in die Wertschöpfung erzwingt, denn nur der Mensch ist kreativ und macht den Unterschied. Und mit der Betonung auf den Nachsatz liegt er damit voll auf der Linie von Mercuri Urval: It’s all about people.

Die Digitalisierung wird häufig nur als eine technologische Entwicklung gesehen, aber dieser Ansatz greift zu kurz. In dem Algorithmen viele eher unkreative Tätigkeiten übernehmen können, kommt es in Zukunft für Unternehmen vermehrt darauf an, im Wettbewerb über die Flexibilität und Kreativität ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter zu bestehen. Die Digitalisierung wird gewissermaßen zur Voraussetzung, um sowohl den Kunden als auch die Kooperation der Mitarbeiter im Unternehmen sowie deren Kreativität zur Lösung von Kundenproblemen in den Mittelpunkt zu rücken.

Kundenzentrierung kollidiert heute in vielen Unternehmen mit falschen Anreizsystemen zur Belohnung von Mitarbeitern. Die Finanzkrise hat überdeutlich gezeigt, dass Zielvereinbarungen selbst dann Mitarbeitern hohe Boni bescheren, wenn deren Kunden große Verluste einstecken müssen. Nun sind Belohnungen für gute Ergebnisse nicht per se schlecht, aber sie sollten mehr an nachhaltigen als an kurzfristigen Erfolg geknüpft sein und auch den für den Kunden geschaffenen Mehrwert berücksichtigen.

Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine zur Lösung von Problemen schließt sich nicht aus, sondern eröffnet im Gegenteil die Chance, die Stärken beider Seiten im Rahmen der Digitalisierung voll auszuspielen: Während also im Hintergrund Algorithmen große Mengen an Daten verarbeiten können und damit wertvolle Informationen liefern, kann der Mensch im Vordergrund auf dieser Basis sein Potenzial zur Kreativität, zur Bewertung von verschiedenen Faktoren eines Problems sowie zur Lösung komplexer Aufgaben einbringen. Daten allein sagen nichts aus und der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität ist ja nicht unwesentlich. Der Mensch wird dank der Digitalisierung seinen Arbeitsschwerpunkt also auf Dinge richten, die Maschinen bislang und auf absehbare Zeit nicht so gut können – Urteilskraft ist beispielsweise so eine Fähigkeit.

Für die Unternehmen bedeutet dies auch einen Wandel in der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften. Technische Kompetenzen beziehungsweise das Verständnis dafür, wie technologische Veränderungen sich auf das Geschäftsmodell auswirken, bleiben wichtig. Jeder Generalist ist gut beraten, sich mit Technologie auseinanderzusetzen. Aber den Unterschied machen eben Menschen – auch mit ihren vielen Soft Skills. Dazu gehört auch die Neugier auf Neues und das Selbstbewusstsein, klare Entscheidungen zu treffen und laufend zu prüfen, ob die sich fortwährend ändernden Bedingungen eine Kursänderung verlangen.

Natürlich ist es unvermindert von Bedeutung, die richtigen Menschen auf den richtigen Positionen zu haben. Zuerst müssen jedoch die Strukturen passen – man baut kein neues Unternehmen mit alten Institutionen. Viele Unternehmen tun gut daran, bürokratischen Ballast abzuwerfen, der aus einer Mischung aus Kontrolle und Fürsorglichkeit aufgebaut wurde und heute die Unternehmen in ihrer Anpassungsfähigkeit an Neues verlangsamt. Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter sowie das Delegieren von Verantwortung anstelle rigider Kontrolle sind die Basis guter Führung in Zeiten der Digitalisierung.

Der Erfolg von Mercuri Urval basiert auf der Kompetenz, Menschen mit Potential im Unternehmen durch Eignungsdiagnostik zu identifizieren, durch Trainings und Coachings zu entwickeln und gegebenenfalls über die richtigen Kanäle zu rekrutieren, damit Unternehmen gut geführt werden.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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