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EU Blue Card

Neuer Weg zur Fachkräftegewinnung aus dem Ausland

BlueCard

Der Fachkräftemangel in zahlreichen Branchen ist unumstritten. Über 155.000 Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte wie Ingenieure, Techniker und Informatiker sind aktuell unbesetzt. Und die Ressourcen werden zukünftig weiter stark abnehmen. Nach Schätzung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung werden allein bis zum Jahr 2025 mehr als 6,5 Millionen Menschen im erwerbsmäßigen Alter fehlen. Insbesondere wird dieser Mangel durch den kontinuierlichen demografischen Wandel verursacht. Die dramatische Folge ist schon heute eine Ausbremsung der Konjunktur.

Wie sollen Unternehmen auf diesen Mangel reagieren?

Die Blue Card Regelung auf Grundlage der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union soll Abhilfe schaffen. Sie ist mit Wirkung zum 1. August 2012 in Kraft getreten. Ziel ist es, die Anwerbung und Beschäftigung qualifizierter ausländischer Arbeitskräfte von Ländern außerhalb der EU deutlich zu erleichtern. Nicht nur Großunternehmen, sondern auch mittelständische Arbeitgeber können von dieser Neuerung profitieren.

Grundvoraussetzungen für den Erhalt der Blue Card sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium (deutscher Hochschulabschluss oder anerkannter ausländischer Abschluss) sowie mindestens fünf jährige Berufserfahrung und eine nachgewiesene vergleichbare Qualifikation. Darüber hinaus muss ein konkretes Arbeitsplatzangebot mit einem vorgegebenen Mindestgehalt vorliegen. Das allgemeine Mindestgehalt beträgt EUR 44.800,-. In Mangelberufen (z.B. Ingenieure, Mathematiker, Naturwissenschaftler) beträgt das Mindestgehalt beträgt EUR 34.944,-. Die Blue Card hat eine Gültigkeitsdauer von 4 Jahren.

Offene Punkte und Herausforderungen

Was bisher noch fehlt sind klare länderübergreifende Regelungen innerhalb der EU. So macht es Sinn, dass die ausländischen Arbeitskräfte das Prüfungsverfahren nur einmal durchlaufen müssen und nicht für jedes Land im Einzelnen. Auch der länderübergreifende Einsatz von Drittstaatlern in Konzernen innerhalb verschiedener EU-Länder ist noch nicht klar geregelt. Schließlich bleibt auch noch offen, in wie weit Arbeitnehmer, die nicht als Führungskräfte oder Experten anzusehen sind, Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten können.

Auch haben Inhaber einer „Blauen Karte EU“ gemäß § 44 AufenthG keinen Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs, weshalb  Unternehmen dafür selbst Sorge tragen sollten, damit die Integration leichter fällt.

Insgesamt sollt jedes Unternehmen die Möglichkeiten der EU-Blue-Card Regelung für sich prüfen, bieten sie doch eine gute Chance, dringend benötigte Kandidaten zu gewinnen. Die reine Rekrutierung im Ausland ist am Ende das geringste Problem.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.mercuriurval.com

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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