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Kreativität gezielt fördern!

Befragt nach den Kompetenzen und Fähigkeiten von Fach- und Führungskräften, auf die es in Zukunft verstärkt ankommen wird, nennen Unternehmenschefs und Personalverantwortliche neben den üblichen Stärken immer öfter auch Kreativität. Offenheit für Veränderung und Innovationsfähigkeit werden sowohl als Garant für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens als auch als Motor für Fortschritt und Wachstum verstanden. Doch wie kann das Ziel einer „kreativen Belegschaft“ in der Praxis umgesetzt werden? Und wie können Unternehmen ein Umfeld schaffen, in dem sich die Kreativität bei ihren Mitarbeitern frei entfalten kann?

Kreativität im Unternehmenskontext lässt sich ganz allgemein als das Finden von neuen Lösungen für bestimmte Aufgaben und Probleme definieren. Anders als alltagssprachlich allgemein angenommen, verstehen wir bei Mercuri Urval Kreativität nicht als ein Talent, das einige Menschen besitzen und andere wiederum nicht. Vielmehr ist es eine bestimmte Einstellung, angereichert durch erlernbare Kreativitätstechniken, die jeder einüben und in den Grenzen seiner Persönlichkeitsausprägung sowie in Abhängigkeit vom Arbeitsumfeld entwickeln kann. Außerdem gilt: Im Team funktioniert kreatives Arbeiten einfach am besten. Durch die Synergien des offenen Wissens- und Ideenaustauschs wird Energie für Kreativität freigesetzt. Die besten Ideen entstehen gemeinsam, etwa im Rahmen von gezielt geplanten und durchgeführten gemeinsamen „Kreativitätssessions“. Ein dabei nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Das gemeinsame Suchen und Finden von Ideen im Zuge solcher Sessions fördert den Teamgeist und macht Spaß. Unternehmen und Führungskräfte können diesen Gedanken der kreativen Zusammenarbeit aufgreifen und dabei auf drei Aspekte achten, die für eine gewinnbringende, gemeinsame Kreativsession zusammenkommen sollten: Die richtigen Leute arbeiten mit der richtigen Grundeinstellung in der passenden Arbeitsumgebung gemeinsam an einer Sache.

Das richtige Umfeld
Das ideale Umfeld für kreative Zusammenarbeit im Zuge einer Teamsitzung sollte keineswegs „kreatives Chaos“ ausstrahlen, sondern Seriosität und „geordnete Freundlichkeit“ sowie weitgehend abgeschlossen von Außeneinflüssen sein. Durch die sichtbare Ordnung und die mangelnde Ablenkung wird das konzentrierte Arbeiten bei den Teilnehmern gefördert. Ideal ist ein Ort außerhalb der Routine des Arbeitsalltags, der schon durch die physische Entfernung zum Firmengelände Raum und Zeit für den Blick über den eigenen Tellerrand frei macht. Definierte „Spielregeln“ im Umgang und der Zusammenarbeit miteinander in diesem Umfeld, zeitlich klar definierte Abläufe (inklusive Pufferzeiten und Arbeitspausen) runden das ideale Umfeld für die kreative Zusammenarbeit ab.

Die richtigen Menschen
Hier gilt: Die Mischung macht’s, denn je heterogener, bunter und unterschiedlicher die Teilnehmerzusammenstellung bezüglich Wissensstand, Ausbildung, Herkunft und Abteilung ist, desto breiter kann der Input und desto umfassender und zielführender somit das Ergebnis kreativer Arbeit ausfallen. Gleichzeitig sollte je nach Zielstellung der jeweiligen der jeweiligen Kreativitätssession bei der Teilnehmerauswahl darauf geachtet werden, dass es Teilnehmer gibt, die in die Gruppe neben Fachwissen auch Workshop-Wissen, Moderations-Know-how und Kreativitätstechniken einbringen.

Die richtige Einstellung
Neben dem Commitment zur konzentrierten Zusammenarbeit sollte auch von vornherein der Mut in der Gruppe vorhanden sein, eine gründliche und dabei auch schonungslose Analyse des Kontexts und der Ausgangsposition des jeweiligen Problems beziehungsweise Themas durchzuführen. Wichtig für das Gelingen sind zudem Diskretion und Vertraulichkeit (was im Raum besprochen wird, bleibt im Raum) sowie das Vermeiden von im Alltag üblichen Wettbewerbssituationen unter den Teilnehmern. Von essentieller Bedeutung für das Gelingen ist außerdem die Bereitschaft in jedem einzelnen dafür, jenseits von offiziellen Hierarchiegrenzen und von „Befindlichkeiten“ die beste Idee zu suchen, zu finden und auszugestalten.

Fazit
Das Umfeld, die gezielte Auswahl des Teilnehmerkreises und die richtige Einstellung in der Gruppe sind wichtige Stellschrauben für Unternehmen zur Förderung kreativer Leistungen der Belegschaft. Es ist Teil guter Führungsarbeit, durch die gezielte Förderung dieser drei Bereiche vom Ansatz her eine kreative Atmosphäre zu schaffen, in der Mitarbeiter Spaß an der Zusammenarbeit haben und gemeinsam kreativ sein wollen.

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