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Macht Chef sein anders?

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Der Übergang in eine Führungsposition ist mit großen Herausforderungen verbunden. Prof. Dr. Niels van Quaquebeke, Professor für Leadership an der Kühne Logistics University in Hamburg, hat in Kooperation mit Mercuri Urval eine Studie durchgeführt, die Aufschluss darüber gibt, wie sich eine frisch gebackene Führungskraft durch die neue Situation verändert und welche Unterstützung sie als hilfreich empfindet. Herr Nathan Zielke ergänzte dieses spannende Thema mit seinen eigenen Führungserfahrungen, welche er sowohl als Konzernvorstand bei der Schweizerischen und der Österreichischen Bundesbahn wie auch als Start-up Unternehmer sammeln konnte. Die sowohl wissenschaftlichen als auch praktischen Erkenntnisse wurden am 11. April 2018 im Rahmen einer Diskussionsrunde in der Niederlassung von Mercuri Urval in Zürich vorgestellt.

Die Übernahme einer neuen Führungsposition – ob durch interne Beförderung oder durch den Wechsel in eine neue Organisation – ist ein einschneidendes Ereignis in jeder Berufsbiografie. Der Rollenwechsel konfrontiert die neue  Führungskraft mit vielen fachlichen, sozialen und persönlichen Unsicherheiten. Die Person muss neue Anforderungen meistern, ihre neu unterstellten Mitarbeitenden anleiten und verschiedenen neuen Vorgesetzten Bericht erstatten. Gleichzeitig wird von ihr ein selbstbewusstes Auftreten und Situationskontrolle erwartet, denn jede Unsicherheit strahlt negativ auf die Mitarbeitenden aus. Für Führungskräfte, die erstmals eine leitende Position übernehmen, ist dies besonders herausfordernd. So kann Führungsverantwortung zu einer starken Belastung werden, die sich negativ auf das Verhalten der Führungskraft auswirkt.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sowohl die Führungskraft als auch das zu führende Team, ausreichend und rechtzeitig auf die neue Konstellation vorbereitet werden sollten. Hierdurch kann Unsicherheiten und Ängsten vorgebeugt werden. Nach Stellenantritt der neuen Führungskraft, unterstützen Führungskräftetrainings in Kombination mit einem 360° Feedback nachweislich die erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit im Team. Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel für die neue Führungsperson stellen soziale Unterstützungsangebote wie Coachings und Mentoring-Programme dar. Ein überraschendes Ergebnis der Studie war die Erkenntnis, dass Humor und Leichtigkeit mit dem Führungsaufstieg häufig verloren gehen. Doch gerade diese beiden Eigenschaften sind besonders gefragt, um in einer neuen Führungsrolle zu bestehen. In diesem Sinne: „Don’t take yourself too serious“.

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