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Derby-Wahnsinn – oder so bringen Sie Ihre Mannschaft zum Erfolg

Mannschaftscoaching

Das turbulente Revier-Derby, das nach einer 4:0 Pausenführung von Borussia Dortmund noch mit 4:4 endete, bestimmte die sportlichen Schlagzeilen vom Wochenende. Dabei lieferte der junge Schalker Trainer Domenico Tedesco ein Lehrbeispiel dafür, wie ein Team durch die richtige Ansprache und Entwicklung über sich hinaus wachsen kann. Dies ist jedoch nicht nur im Sport, sondern durch gezieltes Business Coaching auch in der Wirtschaft möglich.

„Man muss dem Trainer ein Kompliment machen. In so einer Situation hast du zwei Optionen, wie du damit umgehst: Die eine ist, auf die Mannschaft einzutreten, und dann gibt eben noch die andere Variante. Er hat uns gesagt, dass das zur Reise dazugehört, die wir machen wollen. Er hat jeden einzelnen nochmal gepackt“, so berichtet der eingewechselte Schalker Spieler Leon Goretzka über seinen Trainer Tedesco, nachdem die Knappen einen 4:0 Rückstand gegen Dortmund nach der Halbzeit zu einem historischen 4:4 Unentschieden drehten.

Der Vergleich ist nicht neu – und doch gibt das jüngste Revier-Derby vom Wochenende wieder einmal Anlass, Parallelen zwischen dem Spielfeld und der Unternehmenspraxis zu ziehen. Die buchstäbliche Reise, von der Tedesco spricht, ist im Vergleich die Vision oder die Strategie eines Unternehmens. Die Frage lautet: Mit welchen Potentialen in meinem Team lässt sich das gesteckte Ziel – ob Meistertitel oder Strategie des Unternehmens – dann erreichen?

Ob eine Fußballmannschaft ihr volles Potential ausschöpft, hängt zu einem großen Teil auch vom Trainer ab. So ist es seine Aufgabe, die Spieler richtig vorzubereiten, sie besser zu machen und dauerhaft zu motivieren. Tedesco hat keinen Druck ausgeübt, sondern „jeden einzelnen nochmal gepackt“. „Es wäre fatal, zu sagen, ich habe eine Idee im Kopf und die ziehe ich durch mit allem, was ich habe. Du musst dich immer den Spielern, die du hast, anpassen. Die Jungs sind am wichtigsten, nicht der Trainer“ so Tedescos Sicht als Coach.

Bei Führungskräften ist es ähnlich. Sie tragen Verantwortung für die Leistung ihres Teams. Ist das Ziel klar definiert, gilt es auch hier, die Ressourcen eines jeden einzelnen zu stärken. Hierzu holen sich Führungskräfte häufig Coaching-Expertise von externen, erfahrenen Coaches, um eine individuelle und zielgerichtete Entwicklung des Mitarbeiters zu forcieren und den Fokus auf persönliche Verhaltensänderung zu legen. Aus Sicht des Unternehmens steht die Verbesserung der unternehmensbezogenen Resultate im Vordergrund.

Um als Coach erfolgreich zu sein, gilt es die Geschäftsprozesse zu verstehen. Auf der Grundlage einer Geschäftsfeldanalyse können durch ein individuelles Assessment des Mitarbeiters sowie einen strukturierten und individuellen Entwicklungsplan die richtigen Impulse beim Mitarbeiter gesetzt werden. Dieses Investment in die Zukunft zahlt sich sowohl für das Unternehmen als auch für den gecoachten Mitarbeiter aus.

Unabhängig davon, ob jemand Fach- oder Führungskraft ist: Jedem Mitarbeiter sollte klar werden, dass die Unternehmensergebnisse individuell durch das eigene Zutun direkt beeinflusst werden und wichtige Entscheidungsthemen durch die eigene Person (mit) bestimmt werden. Wie im Fall der beiden in der 34. Spielminute eingewechselten Mittelfeldspieler Amine Harit und Leon Goretzka beim Derby vom letzten Samstag. Ihre Einwechslung und die damit gesetzten Impulse trugen umgehend zur Stabilisierung des Schalker Spiels bei und waren eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Aufholjagd.

Im bilateralen Coaching zwischen Mitarbeiter und Coach werden unter Hinzuziehung der Geschäftsanalyse die Themenfelder offen und klar umrissen, die für den Mitarbeiter elementar sind, um die Unternehmensergebnisse positiv und nachhaltig zu beeinflussen. Das Coaching orientiert sich immer an der aktuellen Geschäftssituation. Dadurch ist es für den Mitarbeiter greifbar und realitätsnah. Durch den praxisnahen Bezug, angereichert mit neuem Input bzw. neuen Theorien durch den Coach, kann der Mitarbeiter sehr tief einsteigen. Ein Prozess der Einsicht stellt sich zeitnah ein und ein berufsbezogener Reflexionsprozess startet parallel.

Unsere Erfahrung zeigt: Rund sechs Monate nach Beginn des Business Coachings sind bereits deutliche Veränderungen sichtbar. Der Mitarbeiter, geleitet durch gezielte monatliche Praxisübungen und Denkimpulse des Coaches, agiert mit mehr Businessbezug und Zielorientierung. Er sieht sich selbst als aktiven Partner und erkennt die betriebswirtschaftlichen und interpersonellen Zusammenhänge des Unternehmens klarer. Unternehmen, welche die Performance ihrer Mitarbeiter messen, können diesen Effekt an den individuellen Zahlen erkennen.

In der Bundesliga ist dies ebenso leicht nachvollziehbar: Nach dem gewonnen Punkt in Dortmund steht Schalke aktuell auf dem dritten Tabellenplatz.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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