It's all about people.

„Produktionsfaktor“ Arbeit?

Produktionsfaktor ist in unserer heutigen Zeit ein Begriff, der nicht mehr so recht mit unseren Einstellungen und Werten, bezogen auf den berufstätigen Menschen, zusammen passt.

In der westlichen Welt ist eine solche Betrachtung, welche primär  vom Unternehmen ausgeht, nicht mehr zeitgemäß.

Heute geht es vielmehr um die bestmögliche Passung von Menschen und Unternehmen.

Insbesondere die Generation Y zeigt uns das immer wieder sehr deutlich.

Menschen benötigen Arbeitsumgebungen, in denen sie ihre Potentiale optimal entfalten können. Nur so können sie mit der nötigen Begeisterung bei der Sache sein, was eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Arbeiten darstellt.

Unternehmen sollten darauf achten, nicht nach den besten Mitarbeitern, sondern nach den richtigen Mitarbeitern zu suchen.

Nur Unternehmen, welche die richtigen Menschen an Bord haben, werden in der Lage sein, die bestmöglichen Resultate zu erzielen.

Dabei geht nicht in erster Linie um Kenntnisse und Erfahrungen der einzelnen Mitarbeiter, sondern um deren Persönlichkeit, die zu den Rahmenbedingungen, der Kultur, den Führungskräften, den Kunden und Märkten sowie den sonstigen Besonderheiten des Unternehmens passen muss.

Jedes Unternehmen hat seine eigene DNA. Dazu müssen die Menschen passen.

Dies trifft für  national tätige Unternehmen in gleichem Maße wie für  internationale Organisationen zu. In multinationalen Umfeldern erhöhen interkulturelle und Mentalitätsunterschiede diesen Effekt natürlich in besonderem Maße.

Viele Studien belegen immer wieder, dass sowohl bei M&As als auch bei den meisten Change Prozessen, die Erwartungen an die erhofften Ergebnisse in 50% bis 70% der Fälle nicht erreicht werden.

Als Hauptgründe werden zum überwiegenden Teil die sogenannten „Intangible  Assets“ oder  weichen Faktoren genannt.

Man macht zu häufig „die Rechnung ohne den Wirt“, die Mitarbeiter und Führungskräfte der Unternehmen.

Es ist immens wichtig, die Menschen im Unternehmen früher und intensiver in die Prozesse vor, während und nach solchen Veränderungsmaßnahmen wie Joint Ventures, M&As und Change Management Projekte mit einzubeziehen.

Es ist immer besser, so früh wie möglich, aus vermeintlich Betroffenen, Beteiligte zu machen.

Es wird sehr viel von der Wichtigkeit von Human Resources Management gesprochen, aber es bleibt leider zu oft bei reinen Lippenbekenntnissen.

Daher muss auch hier gelten – dont Talk the Talk, Walk the Talk…

Nur so wird es gelingen, Investitionen in Unternehmen nachhaltig zu sichern –

solange wir uns alle einig sind, dass Menschen die wichtigsten Investitionen in Unternehmen sind.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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