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Keine Angst vorm Psycho-Test

Immer mehr Unternehmen tendieren dazu, sich nicht mehr nur auf ihr Bauchgefühl zu verlassen, wenn es um Personalentscheidungen geht. Zu hohe Kosten und ein zu großer Aufwand hängen schließlich mit einer Fehlentscheidung zusammen. Aber was tun?  Der Markt bietet mittlerweile tausende von Persönlichkeitstests an, die versprechen, „schneller, einfacher und zuverlässiger“ etwas über die Persönlichkeit von Menschen zu verraten.

Für die Kandidaten bedeutet dies meist einen großen Unsicherheitsfaktor: Was passiert da mit mir? Und was kriegen die da alles raus? Womöglich sitzt mir noch ein Psychologe gegenüber, der mich dann gleich ganz durchschaut?

Und auch die Unternehmen machen sich Gedanken darüber, wie die Aufforderung zur Teilnahme an einem  Eignungsdiagnostischen Verfahren eigentlich bei den eigenen oder zukünftigen Mitarbeitern ankommt.

Denn das Thema „psychologische Tests“ wird belastet von allerlei Vorurteilen, die im Markt kursieren.

Natürlich ist für Bewerber immer eine gewisse Aufregung damit verbunden. Die Frage sollte allerdings lauten, was am Ende für alle Beteiligten tatsächlich herauskommt. Und das ist durchaus positiv. Längst setzt man Kandidaten nicht mehr ohne Wasser in einen viel zu heißen Raum, von Sonnenlicht geblendet und lässt sie in Akkordzeit Fragen beantworten. Solche Unsinns-Methoden gehören bei den meisten Unternehmen Gott sei Dank der Vergangenheit an. Das zentrale Thema heutzutage lautet Wertschätzung.

Diese drückt sich schon darin aus, das man Bewerber im Vorfeld umfassend darüber aufklärt, welchen Zwecken das Testverfahren dient, welche Erkenntnisse gewonnen werden sollen und welche fachlich qualifizierten Methoden dafür angewandt werden.  Am wichtigsten aber ist der persönliche Umgang. Ein vertrauliches Gespräch in einen angenehmen Rahmen eingebettet und mit einem abschließenden Feedback für die Teilnehmer können ganz schnell viele Vorurteile beseitigen, und die Befürchtungen sind dann bei zukünftigen Testverfahren auch gleich nicht mehr so groß. Ein bisschen Aufregung bleibt immer, aber das ist ja auch ganz normal, wenn man vor entscheidenden Weichenstellungen steht. Stimmen alle diese Faktoren, erkennen Bewerber auch den Nutzen für sich selbst. Denn eine objektive Beurteilung ihrer persönlichen Eignung für eine bestimmte Arbeitssituation schützt auch davor, (sich) aufs falsche Pferd zu setzen. Und die positive Erfahrung eines qualifizierten Feedbacks kann man gar nicht hoch genug einschätzen.

Wenn man dann Kosten und Nutzen von testverfahren gegeneinander abwägt, dann steht auch für die Unternehmen am Ende eine dicke schwarze Zahl da. Sie können Ihre Entscheidung absichern, erfolgversprechend Positionen besetzen und somit Fehlinvestitionen vermeiden.

Für beide Seiten gilt also: Keine Angst vor dem „Psycho-Test!“

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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