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Studie zum Fach- und Führungskräftemangel in der Baubranche

Fokus auf das Wesentliche

War for Talents – Keine andere Branche wird in der Schweiz durch diese Worte zutreffender beschrieben als die Baubranche. Vor diesem Hintergrund führte das Competence Center Bau von Mercuri Urval eine Studie zum Thema Fach- und Führungskräftemangel durch.

Dass die Baubranche seit längerem Hochkonjunktur erlebt, ist nichts Neues. In der Schweiz wird im grossen Stile gebaut – sei es im Hoch- oder Tiefbau. Immer komplexer werdende Ansprüche seitens Bauherren oder Nutzer fordern vernetzteres Denken der Fach- und Führungskräfte. Die EUR/CHF-Untergrenze wird die Konjunktur sicherlich etwas dämpfen und auch Auswirkungen auf das Bauhauptgewerbe hinterlassen. Gemäss dem „Bauindex Schweiz, 1. Quartal 2015“ der Credit Suisse und dem Schweizerischen Baumeisterverband kann aber davon ausgegangen werden, dass auch 2015 ein erfolgreiches Baujahr wird. So ist weiterhin ein hoher Bedarf an Fach- und Führungskräften in der Baubranche zu erwarten.

In einer Studie befasste sich das Competence Center Bau von Mercuri Urval Schweiz deshalb mit folgenden Fragen:

  • Welchen Herausforderungen begegnen die Bau-Unternehmen in ihrem Markt?
  • Welche Challenges resultieren für sie daraus?
  • Wie agieren sie im Bereich Personal?

Rund 100 Unternehmen aus der Baubranche in der Schweiz und in Österreich wurden zu diesen Themen befragt.

Die drei Haupterkenntnisse aus der Studie:

  1. 74% der befragten Unternehmen in der Schweiz sehen den Fach- und Führungskräftemangel als grosse Herausforderung auf dem Markt. In Österreich beschäftigen sich nur 26% mit dieser Thematik.
  1. Obwohl der Fach- und Führungskräftemangel in der Schweiz eine reale Herausforderung darstellt, setzen nur 17% der Befragten eine Personalfachperson mit Geschäftsleitungsfunktion ein. In Österreich hingegen fungiert in jedem zweiten teilnehmenden Unternehmen die Personalleitung als Geschäftsleitungsmitglied, wobei 74% keinen Fachkräftemangel spüren.
  1. Getrieben vom Preisdruck, zunehmender Komplexität sowie steigendem Mitarbeitermangel erwarten 79% der Befragten, dass die Situation in der Schweizer Baubranche angespannt bleibt beziehungsweise sich verschärfen wird.

Der Fach- und Führungskräftemangel ist in der Schweiz also eine reale Herausforderung. Um diesen Zustand umzukehren, bedarf es sicherlich einiger Aktionen. Die Erreichung des Idealzustandes ist ein längeres Unterfangen. Grundsätzlich lässt sich aber auch mit kleinen Taten vieles erreichen.

Was ist zu tun?

1. Jeder Einzelne kann etwas bewegen!
Arbeiten Sie aktiv am Image der Branche. Nehmen Sie an Events teil, tauschen Sie sich aus, informieren Sie.

2. Stärken Sie Ihre Personalabteilung!
Übertragen Sie der verantwortlichen Person für Personal Kompetenzen, welche sie zu einer aktiveren Handlung im Unternehmen befähigt. Nehmen Sie sie in die Verantwortung – das motiviert!

3. Stärken Sie Ihre Arbeitgebermarke!
Mitarbeiter identifizieren sich mit Werten. Kommunizieren Sie Ihre.

Hier finden Sie die komplette Auswertung samt ausführlicher Zehn-Punkte-Zusammenfassung und Zehn-Punkte-Aktionsplan.

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Categorised in: Allgemein, Schweiz

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