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Teamarbeit

5 Regeln und 5 Hürden

Teamarbeit ist in unserer Arbeitswelt, die von immer stärkerer Arbeitsteilung und Spezialisierung gekennzeichnet ist, nicht mehr wegzudenken. Kaum eine Stellenanzeige kommt ohne den Hinweis auf „Teamfähigkeit“ aus. Komplexe Aufgaben sind von Teams besser und schneller zu bewältigen als von Einzelnen. Was jedoch macht ein Team erfolgreich? Häufig wird in diesem Zusammenhang Antoine de Saint-Exupéry zitiert: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer“. Die Identifikation mit der Aufgabe und dem gemeinsamen Ziel ist eine wichtige Voraussetzung, jedoch noch keine Garantie für gute Arbeitsergebnisse. Was also macht erfolgreiche Teamarbeit wirklich aus?

  1. Ziele und Teilziele festlegen und klar ausformulieren.
    Jeder und jede muss verstehen, welches Ergebnis erwartet wird.
  2. Eine/n Teamleiter/in einsetzen.
    Jemand muss auch im Team die Verantwortung übernehmen.
  3. Vielfalt und Abwechslung bei der Zusammensetzung des Teams.
    Teams profitieren von den unterschiedlichen persönlichen und fachlichen Profilen und den Stärken jedes Einzelnen.
  4. Aufgabenteilung unter Einbeziehung aller Teammitglieder vereinbaren.
    Jeder und jede muss wissen, wer welche Aufgaben und Kompetenzen im Team hat.
  5. Offene Kommunikation im Team.
    Ein Team kann nur funktionieren, wenn der Umgang miteinander – auch im Konfliktfall – stimmt.

Für immer mehr Arbeitsbereiche gilt: Ohne motivierte und professionell arbeitende Teams kann keine qualitativ hochwertige Arbeit geleistet werden. Aber erst die Professionalität jedes Einzelnen macht es möglich, dass erfolgreich gearbeitet werden kann.

Neben dem Nutzen von Teams existieren aber auch Hürden, welche die Teamarbeit erschweren oder in Frage stellen. Auch Teamarbeit muss sich kritischer Überprüfung stellen, insbesondere im Hinblick auf die folgenden Faktoren:

  1. Effektivität
    Gruppen mangelt es manchmal an Zielorientierung. Gemeinsam ziellos zu sein ist aber kein Gewinn.
  2. Effizienz
    Größere Teams  kommen langsamer voran als kleinere Teams oder Einzelpersonen.
  3. Bürokratie
    Teambildung und Teamentwicklung kosten Zeit und müssen geregelt werden – manchmal dominiert dieser Prozess die eigentliche Aufgabe des Teams.
  4. Konflikte
    Teamauseinandersetzungen können zu Lasten der Ergebnisse gehen.
  5. Fairness
    Manchmal tragen einzelne Teammitglieder die Arbeit, während andere sich im Team verstecken

Was immer mehr Unternehmen lernen: Teamentwicklung kann man gezielt unterstützen und fördern. Die Hürden in der Teamarbeit, die den Erfolg gefährden oder die Mitarbeit unattraktiv machen, lassen sich umgehen oder abbauen. Vorhandene Kompetenzen können besser eingesetzt werden, zusätzliche Erkenntnisse, Fertigkeiten oder auch Instrumente können bereitgestellt werden und auch der Zusammenhalt in Teams kann professionell gestärkt werden. Auch die Evaluation von Teamergebnissen kann von einer externen Unterstützung profitieren.

Das perfekte Team gibt es in der Praxis kaum. Aber unsere Erfahrung ist: Ein Team muss gar nicht perfekt sein, es muss einfach nur erfolgreich sein. Probleme und Konflikte gehören dazu. Am Ende zählt der Wille zum gemeinsamen Erfolg.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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