It's all about people.

Volkskrankheit Burnout: Wie beuge ich vor?

Tipps für den Umgang mit erhöhten Anforderungen im Top-Management

Top_Management

Die Anforderungen ans Top-Management sind in den letzten Jahren laufend gestiegen. Insbesondere das Stakeholder-Management ist komplexer und aufwendiger geworden. Stress und Burnout werden zur Volkskrankheit, sind aber trotzdem noch immer ein Tabuthema. Wie kann man vorbeugen? Daniel Müller

Die Welt dreht sich immer schneller. Das gilt besonders für das Top-Kader in börsenkotierten Unternehmen. Gleichzeitig wird die Welt für sie auch immer komplexer: Mehr Stakeholder haben immer höhere Ansprüche. Aktionäre, Mitarbeitende, Kunden, Medien und mit ihnen die Öffentlichkeit – alle fordern sie heute mehr Details und Transparenz. Zudem hat der Mitarbeiter von heute ganz andere Wertevorstellungen und auch die Arbeitseinstellung hat sich mit dem Generationenwechsel gewandelt.

Kurz: Der Druck aufs Management hat sich erhöht. Treibende Kräfte sind:
1. Zeitliche Komponente: höheres Tempo in allen Bereichen
2. Komplexeres Stakeholder-Management: mehr Stakeholder mit höheren Anforderungen
3. Generationenwechsel: neue Ansprüche seitens Mitarbeitende

Vielfach schlägt dies leider auf die Gesundheit der Personen in Top-Positionen. Mittlerweile sind Stress und Burnout zu Volkskrankheiten geworden. Darüber sprechen will trotzdem noch immer kaum jemand. Es sind Tabuthemen, die jeder mit sich selbst aushandeln will. Das Problem: So wird der Stress selbst zum zusätzlichen Stressfaktor. Ein Teufelskreis.

Wie geht man mit Druck richtig um?

Die schlechte Nachricht vorweg: Es gibt kein Patentrezept. Der Umgang mit Druck und die Stressbewältigung sind sehr individuell. Es lässt sich aber sehr wohl einiges unternehmen, um Stress und Burnout vorzubeugen:

  • Ausgleich: Suchen Sie einen für Sie passenden Ausgleich zum fordernden Arbeitsalltag. Egal ob Fußball spielen mit Kollegen, Musizieren, Töpfern oder Kochen – Hauptsache, Sie nehmen sich die Zeit dafür.
  • Sensibilisierung: Nehmen Sie es ernst, wenn Sie von Ihrem Kind vermehrt hören „Papi, wann bist du mal wieder zu Hause“ oder vom Partner „Schatz, du wälzt dich in letzter Zeit die ganze Nacht hin und her“. Sensibilisieren Sie sich und auch Ihr Umfeld auf solche Warnhinweise.
  • Business Coaching: Es ist nichts Schlimmes dabei, Hilfe zu holen! Erarbeiten Sie mit Ihrem Business Coach neue Lösungen und Strategien, um den Stress im Arbeitsalltag zu reduzieren.

Letztlich ist die Stressresistenz aber eben auch ein Persönlichkeitsmerkmal und lässt sich nur schwer erlernen. Deshalb ist es wichtig, diese bereits in der Selektion für die Besetzung einer Management-Position mittels Assessments zu prüfen. So beugen auch Arbeitgeber einer Überlastung vor.

Tagged as: , , , ,

Categorised in: Allgemein, Schweiz

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

css.php