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Wie der Umgang mit Kandidaten die Arbeitgebermarke prägt

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Es gibt Unternehmen, die geben sehr viel Geld für Kampagnen aus, um sich als Arbeitgeber ins rechte Licht zu setzen. Doch wenn es darum geht, professionell mit Bewerbungen umzugehen, dann fehlt es oft an einfachsten Dingen wie etwa einer schnellen Antwort in Form einer Eingangsbestätigung oder einer raschen Rückmeldung auf das mit der Bewerbung verbundene Interesse. So wie bei vielen Produkten und Dienstleistungen heute ganz selbstverständlich von der Consumer Experience gesprochen wird, also der Erfahrung oder dem Erlebnis, das der Verbraucher damit hat, so sollten Unternehmen ihren Rekrutierungsprozess daraufhin untersuchen, welche „Candidate Experience“ eine Kandidatin oder ein Kandidat im Rahmen der Bewerbung mit dem Unternehmen macht.

Die Frage stellt sich vor allem aus einem Grund, der immer mehr Branchen betrifft: Der Personalmarkt hat sich in einen Bewerbermarkt verwandelt, das heißt Kandidaten mit gefragten Qualifikationen können meist aus mehreren attraktiven Angeboten auswählen. Zudem hat das Internet den Markt viel transparenter gemacht, das heißt die Kandidaten erfahren heute von mehr Angeboten, während die Unternehmen durch Bewertungsportale immer transparenter werden. Ein guter Ruf als Arbeitgeber ist deshalb ein absolutes Ass im Ärmel. Auszeichnungen wie Great place to work®, die auf Umfragen unter Führungskräften und Mitarbeitern beruhen, haben sich für Bewerber zu einer wichtigen Orientierungshilfe entwickelt.

Am wichtigsten ist und bleibt jedoch die Erfahrung, die Kandidatinnen und Kandidaten im Rekrutierungsprozess mit dem Unternehmen machen. Und hier kann eine professionelle Unterstützung dabei helfen, alle Schritte im Rekrutierungsprozess gut zu gestalten, damit er positiv auf das Employer Branding einzahlt. Das beginnt mit einer klaren Aufgabenanalyse, damit auf Seiten des Unternehmens deutlich wird, welche Kompetenzen für die Stelle unbedingt erforderlich sind und so die Grundlage für die erfolgreiche Besetzung geschaffen wird. Eine Fehlbesetzung ist immer in mehrfacher Hinsicht ein hoher Kostenfaktor und schadet dem Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber. Denn Menschen berichten viermal so häufig über schlechte Erfahrungen als über gute.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die richtige Ansprache sowie Auswahl der Kommunikationswege, um die passenden Bewerber zu erreichen. Dass die Kommunikation mit dem Kandidaten – von der ersten Kontaktaufnahme über das Kandidateninterview bis zur schnellen und transparenten Entscheidung – zügig und professionell gestaltet werden sollte, versteht sich von selbst. Natürlich verläuft  nicht immer alles im Rekrutierungsprozess idealtypisch, wichtig ist für ein erfolgreiches Employer Branding der gute und intensive Kontakt zu den Kandidat*innen, gerade auch dann, wenn es mal etwas länger dauert, bis eine Entscheidung getroffen wird.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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